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Im
Jahr 1986 unternahmen Bill HOGARTH MAIN und Bill GAVIN zwei Pioniere der
Unterwasserhöhlenerforschung in den 80’er Jahren einen Erkundungstauchgang im
„Sullivan Sink“ einem UW-Höhlensystem in Florida/U.S. Dieser Tauchgang gilt
als die Geburtsstunde des Woodville Karst Plain Project (www.WKPP.org
). HOGARTH
MAIN war einer der ersten UW-Höhlenforscher, der ein Ausrüstungskonzept
entwickelte, welches auf einem durchdachten Grundprinzip basierte. Sein Ansatz
war das Prinzip des Minimalismus und der Einfachheit. Er prägte den Leitspruch,
dass ein Taucher nur jene Ausrüstung mitnehmen solle, die er für den geplanten
Tauchgang auch zweifelsfrei benötigen würde. „...im
Zweifel über die Notwendigkeit eines Ausrüstungsgegenstandes, lass’ die
fragliche Ausrüstung weg!“,
diesem Leitspruch folgend entstand eine minimalistisch angelegte Grundtauchausrüstung,
die in weiterer Folge in ihrer Ausformung und den sich daraus ergebenden
Richtlinien für die Höhlentauchpraxis als der „hogarthian
style“ bekannt wurden. Namhafte
Höhlentauchforscher der ersten Stunde des WKPP Projektes wie etwa Parker
TURNER, Lamar ENGLISH und auch Sheck EXLEY, welcher unter anderem einer der
ersten Forscher war, der einen 7’ (210cm) langen Schlauch, den sogenannten „primary
long hose“, auf seinen „penetration
dives“ in den Unterwasserhöhlensystemen
benützte, wurden aktive Mitglieder im rasch wachsenden WKPP-Team. Auch
die Höhlentauchforscher George IRVINE und Jarrod JABLONSKI, welche im Zuge
ihrer Höhlenexplorationstauchgänge als WKPP-Taucher enorme Erfolge für die
Wissenschaft und natürlich für das bekannt Werden des WKPP’s bewirkten,
verwendeten den „hogarthian style“ als
Ausgangsbasis ihrer Ausrüstungskonfiguration. Aufgrund
der Tatsache, dass sich das Woodville Karst Plain Project jedoch zu einem der größten
staatlich geförderten Forschungsvorhaben im Bereich der Unterwasserspeleologie
fort entwickelte und sich dadurch naturgemäß ein enormer
Zuwachs an Personal und Logistik einstellte, ergab sich für die
Projektleitung insbesondere auch aus Gründen der Tauchsicherheit für die
eingesetzten Höhlentauchteams die
Notwendigkeit nach einheitlichen Standards. G.
IRVINE - späterer Projektdirektor von WKPP - und sein Tauchpartner J. JABLONSKI
– späterer Gründer der Ausbildungsorganisation Global
Underwater Explorers (www.gue.com
) – erarbeiteten ein auf den Prinzipien des hogarth’schen
Ausrüstungs-Minimalismus’
aufbauendes und bis ins Detail durchdachtes Tauchsystem. Diesem System, lag das
Motto: „Do it right or don’t do it at all!“
– auf gut Deutsch: „Mach’ es richtig oder lass’
es bleiben!“ zu Grunde. Aus
diesem ursprünglich bewusst sehr absolut ja beinahe provozierend formuliertem
Motto wurde später der Leitspruch „Doing It Right“
abgeleitet, welcher in dem mittlerweile bekannten Akronym DIR
als Schlagwort Einzug in die Tauchszene gehalten hat und sich steigender
Popularität erfreut.
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