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Was ist „Team-Tauchen“? Richtiges
Team-Tauchen nach den DIR-Regeln
stellt zu vorderst auf die Teamfähigkeit der Taucher untereinander ab.
Gefordert ist das eingangs ausführlich behandelte Wertegerüst, welches jede
Einzelperson charakterlich in sich vereinen muss. Es handelt sich dabei um die
innere Einstellung des Tauchers, welche zuerst getragen ist von disziplinierter
Eigenverantwortlichkeit und in weiterer Folge zu hoher Gruppenverantwortung führt.
Team-Tauchen stellt somit auch auf
eine gewisse nicht erzwingbare mentale und emotionale Stimmigkeit der
beteiligten Persönlichkeiten untereinander ab. Bei aller Professionalität und
trotz hoher Trainingsintensität darf gerade im Bereich des Extremtauchens
dieser wichtige psychische Aspekt, bei dem es um gegenseitiges Ver- und auch
Anvertrauen wie auch um die komplexe Struktur seelischer Empfindungen wie
Stress, Ängste, Glücksgefühle usw. geht nicht unterschätzt werden. Team-Tauchen bedingt
somit selbständige – in Persönlichkeit und Ausrüstung redundante –
Taucher, welche sich zu einheitlichen Standards (Ausbildung, Training, Ausrüstung,
Kommunikation usw.) bekennen, um ein gemeinsames Ziel im Wege eines gemeinsam
durchzuführenden Vorhabens zu erreichen. Die Größe des Tauchvorhabens setzt
naturgemäß das individuelle Anforderungsprofil an die Größe und
Beschaffenheit der Tauchgruppe. Die Qualität vorangegangener gemeinsamer Team-Vorbereitung, planvolles abgestimmtes Vorgehen im Team
und nicht zuletzt eine aus gegenseitiger Sympathie und gegenseitigem
Vertrauen erwachsende Team-Dynamik
werden letztlich – neben anderen Einflussfaktoren – auch ursächlich für
den Erfolg oder Misserfolg eines Tauchprojektes sein |