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Anwendung der DIR-Prinzipien im Taucheinsatzwesen?  

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das DIR-System unbestreitbare Vorteile gerade für den technischen Tauchbereich des „Einsatztauchens“ bereit hält.  

Aus jahrelanger eigener Erfahrung im Tauchrettungswesen behaupte ich, dass ein großes Plus an Sicherheit, Effizienz und nicht zuletzt Wirtschaftlichkeit aus der Anwendung der DIR-Prinzipien gewonnen werden kann, da: 

·        es sich bei dem DIR-System um ein universell einsetzbares Konzept des Tauchens handelt, welches sich schon über viele Jahre in den verschiedensten Bereichen des Extremtauchens bestens bewährt hat, 

·        die im System begründete Standardisierung in den Bereichen der medizinischen Tauchtauglichkeit, des Trainings, der Tauchausrüstung und nicht zuletzt der Sicherheits- und Notfallprozeduren trägt in höchstem Maße zur Tauchsicherheit bei und bewirkt zugleich in ihrer Ausrichtung ein Freisetzen zuvor unnötig vereinnahmter Handlungspotentiale beim Taucher, 

·        gerade bei Organisationseinheiten, die in Teams (Gruppenstärke) zusammenarbeiten müssen (z.B. Feuerwehren, Rettungs- und Katastrophendienste, Polizei- und Militäreinheiten) die Frage der Uniformität (Einheitlichkeit) bei gleichzeitiger Kompatibilität (Verträglichkeit) der Einsatzmittel von großer Bedeutung ist,

·        es sich bei dem DIR-System um ein wesenstypisch sehr flexibles und auftragsorientiertes Konzept handelt, welches stets an die individuell verschiedenen Anforderungen des Einsatzes bzw. des Vorhabens angepasst werden kann, 

·        das Preis-Leistungsverhältnis für den Anwender beim Ausrüstungskauf ein großer Vorteil ist, denn die DIR-Ausrüstung beschränkt sich auf das Wesentlichste, zeichnet sich durch sehr hohe Produktqualität, extreme Robustheit und Langlebigkeit aus, ist einfach in Pflege und Wartung und preislich mit den Qualitätsprodukten namhafter Ausrüstungshersteller der Tauchbranche durchaus vergleichbar