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Tauchen im Team

 

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Die DIR- Philosophie:

Wer glaubt, DIR (doing it right, or don´t do it all) beschränke sich auf eine bestimmte Ausrüstungskonfiguration, der irrt. DIR ist als Ganzes zu betrachten. Beginnend mit der Ausrüstung über die Ausbildung bis hin zur körperlichen Fitness und positiven geistigen Einstellung. Das Ganze soll eine abgerundete Einheit ergeben, um Technische Tauchgänge mit Spaß und mit einem stark minimierten Gefahrenpotential erleben zu können.

Die Ausrüstung:

Die Ausrüstung ist eine wohl durchdachte, aus der Praxis eines Höhlentaucherteams entstandene Konfiguration. Bei dieser Konfiguration wurde im Schwerpunkt darauf geachtet, das keine Schlauche, Inflatoren, Finimeter etc. vom Taucher weg stehen. ( Keine Metall auf Metall Verbindungen, weil diese im Notfall nicht abgeschnitten oder durch abreißen entfernt werden können)  
Diese, wie man es oft sieht, im speziellen beim Sporttaucher wie auch bei manch anderen Technischen Tauchverbänden praktizierte Ausrüstungskonfiguration ist prädestiniert beim Eintauchen in ein Wrack sich irgendwo zu herhaken und dadurch eine Stresssituation auszulösen. Und das ist das was wir, egal ob auf 40m oder 90m, überhaupt nicht brauchen können. Ebenso verbessert eine eng am Körper anliegende Ausrüstung, mit keinen abstehenden Schläuchen Lampen etc., die Stromlinienform des Tauchers entscheidend, und trägt dazu bei Kraft zu sparen.
Die richtige Ausrüstung verbunden mit der richtigen Tarierung sowie mit dem richtigen Trimm, Trimm ist die Wasserlage des Tauchers, ergibt in Summe eine eklatante Verbesserung, die jeder Taucher sofort verspüren wird. Wer annimmt, dass dies nur für das Technische Tauchen zu Anwendung gebracht werden kann, der irrt.
 Jeder Sporttaucher kann durch Änderung seiner vorhandenen Ausrüstung mit der richtigen Tarierung und dem richtigen Trimm eine entscheidende Verbesserung seiner taucherischen Leistung erreichen und somit mehr Freude durch geringere Ermüdung und minimierten Gefahrenpotential haben.


Die Ausbildung:

Die Ausbildung ist sehr einfach gegliedert. Zuerst kommen die GUE Fundamentels wo einem die richtige Ausrüstungskonfiguration, die richtige Tarierung, der Flossenschlag ( Frog Kick - keine Sedimentverwirbelungen mehr ), der Trimm ( sicher am schwierigsten), das eigene Betätigen der Ventile, Lufthaushalt in OOA Situation, sowie die ersten Züge des Stressmanagements u.v.m. beigebracht und vorgeführt werden. Wenn man glaubt man kann tauchen, egal wie viele Tauchgänge man hat, wird man hier eines bessern belehrt. Der Kurs dauert 3 Tage.

Der Tec 1 ist der 2 Schritt. Hier wird verstärkt auf Stressmanagement, Teamkommunikation, Dekompressionslehre, Gase mischen sowie tauchen mit Triox (= Trimix mit 21% O2) bis 55m gelehrt. Getaucht wird mit einer Stage 7 Liter Aluminium. (Wegen den günstigen Auftriebsverhalten .Alu Flaschen sind im Wasser beinahe neutral) Die Drills im Wasser sind wirklich hart ! Doch der Lerneffekt  und die anschließend daraus resultierende Sicherheit im Wasser ist echt genial. Mehr unter www.GUE.com Kursdauer 5 Tage.

Der Tec 2 ist bereits ein vollwertiger Trimix Kurs wo mit bis zu 3 Stages getaucht wird. Ausbildung bis in große Tiefen. Mehr unter www.gue.com . Kursdauer 5 Tage.

Wie ihr aus dieser kurzen Aufstellung, mehr unter www.gue.com  , sehen könnt, wir bereits im zweiten Kurs über das Tauchen mit Nitrox, Mischgas usw. gelehrt. Verglichen mit anderen Ausbildungsorganisationen, die viele verpflichtende Zwischenstepps vorschreiben um zu Mischgas zu kommen, ist das bei GUE wesentlich kürzer. Bei GUE ist es aber so, dass mit dem Zahlen der Kursgebühr keinesfalls ein bestandener Kurs garantiert ist.

Die körperliche Fitness und positive geistige Einstellung:

Wie in vielen anderen Bereichen, ist eine gesunder Geist und ein gesunder Körper fähig Spitzenleistungen zu bringen. Auf das Technische Tauchen bezogen ist klar: Wer körperlich fit ist, wird nicht so leicht ermüden und die oft dadurch ausgelöste Panik vermeiden. Ich spreche hier nicht von Mister Universum, sonder von einem  Hobbysportler der darauf schaut eine gewisse Fitness aufzubauen, um sich wohl zu fühlen. Da wir hier wohl gemerkt vom Einstieg ins Technische Tauchen sprechen, sollte natürlich auch nicht geraucht werden, um nicht das beim Tauchen wohl wichtigste Organ zu schwächen.
Wer ein ausgeglichener Mensch ist, wird wohl im Familienleben und auch im Berufsleben Erfolg haben. Die persönliche Ausgeglichenheit ist auch ein sehr wichtiger Bestanteil des Tauchers der lange Dekompressionstauchgänge durchführt. Dieser Taucher geht frei von jeder seelischen bzw. psychischen Belastung ins Wasser. Das dieser Taucher einen wesentlich höhere Stressgrenze hat versteht sich von selbst. Dieser Taucher ist dann auch meist in der Lage, mit einer Stresssituation besser und kontrollierter umzugehen. Dazu gehört sicher das immer wieder wiederholende Training der Skills.
Wie ihr seht, ist es nur all zu logisch, wenn ich mich auf den Pfad des Technischen Tauchens begebe, dass ich auch auf mich und meinen Körper höre und diese in ein ausgewogenes Verhältnis bringe.

 

Die fundierte und harte Ausbildung , die körperliche  Fitness und die positive geistige Einstellung ,gepaart mit einer richtig konfigurierten Ausrüstung macht den guten Technischen Taucher aus. Jeder wird nun verstehen, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, das der Tauchgang mit langer Dekompressionszeit eine sicher Tauchgang mit hohen Spaßfaktor wird.